Verkehrssituation Niederberger Höhe entschärfen

BIZ-Ratsfrau Angela Keul-Göbel

BIZ-Ratsfrau Angela Keul-Göbel

Geschwindigkeit soll auf der Kreisstraße begrenzt werden

Koblenz. In der öffentlichen Sitzung des Fachbereichs IV wurde die Verkehrssituation auf der Niederberger Höhe auf Antrag der BIZ-Fraktion thematisiert.

Es handelt sich um den Straßenabschnitt zwischen dem Kreisverkehr General- Allen- Straße und dem Kreisverkehr am Arenberger Gewerbegebiet. Diese Straße hat in einem Abschnitt von etwa 800 Metern insgesamt acht Ein- und Ausfahrten. Weiterhin befinden sich auf diesen Abschnitt vier (!) Überquerungshilfen für Fußgänger.

Neben fünf privaten Ausfahrten sind dort noch die Zufahrt zum Gewerbegebiet Urbar, die Zufahrt zu einer Gärtnerei und die Ein- und Ausfahrt zu dem gewerblich genutzten Teil der früheren Fritsch-Kaserne. Zusätzlich befinden sich in diesem Abschnitt zwei Bushaltestellen.

Auf diesem kurzen Abschnitt ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h Fahrtrichtung Festung und 100 km/h Fahrtrichtung Koblenz- Arenberg festgelegt. Grund hierfür ist die Tatsache, dass das Ortsausgangsschild sich vor dem Kreisverkehr Kreuzung General – Allen – Straße befindet.

Das tägliche Überqueren der Straße ist hier für Kinder und ältere Leute aufgrund der gefahrenen Geschwindigkeiten äußerst schwierig. Ein Zebrastreifen wurde vor einigen Jahren im Bereich des Einkaufsmarktes abgelehnt.

Hinzu kommt noch, dass diese Straße seit einiger Zeit auf einer Straßenseite von den Anwohnern als Parkplatz genutzt wird. Das Ausfahren in diesem Bereich ist durch das Parken auf der Straße und die dadurch eingeschränkten Sichtverhältnisse äußerst schwierig. Problematisch ist zudem, dass die Anwohner, die keine Garage oder einen privaten Stellplatz mieten können, ihre Fahrzeuge nur auf der Straße parken können.

„Deshalb ist es wichtig, die Höchstgeschwindigkeit im Bereich Niederberger Höhe Kreisverkehr General-Allen–Straße und Kreisverkehr Gewerbegebiet Arenberg in beiden Fahrtrichtungen auf Tempo 50 km/h beschränken zulassen“, fordern die BIZ-Ratsmitglieder Angela Keul-Göbel und Edgar Kühlenthal. Dies dient der Sicherheit der Anwohner und Verkehrsteilnehmer.

Alleine in den letzten Wochen kam es in diesem Bereich zu zwei Verkehrsunfällen. Einer mit einem Motorradfahrer und zuletzt sogar mit mehreren Verletzten.

Die Verwaltung erklärte, dass der Zustand im Bereich der Niederberger Höhe überprüft wurde. Sie hat festgestellt, dass Änderungen der dortigen Verkehrssituation dringend notwendig sind.

„Das betrifft sowohl die derzeitige Beschilderung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit als auch bessere Markierungen“, erläutern die BIZ-Ratsmitglieder Edgar Kühlenthal und Angela Keul-Göbel. „Es soll auch erwogen werden, wie das Parken auf der Kreisstraße besser geregelt werden kann.“ Die Verwaltung wird weiter an dem Thema arbeiten und den Fachbereichsausschuss IV in einer der nächsten Sitzungen über die Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit informieren.

Eine Möglichkeit wäre etwa die Versetzung des Ortseingangsschildes. Damit wäre Tempo 50 vorgeschrieben.

„Hauptsache ist, dass im Ergebnis die Sicherheit für Fußgänger und Fahrradfahrer erhöht wird“, hoffen die beiden BIZ-Ratsmitglieder abschließend.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.