Tunnelbauwerk Moselweiß?

BIZ lädt ein zur Bürgerversammlung Moselweiß

Moselweiß. Am 15. Oktober 2014 um 18:00 Uhr findet in der Berufsschule eine Bürgerversammlung der BIZ-Fraktion zum Thema Verkehr in Moselweiß statt.
Die Autofahrenden, aber auch Fußgänger und Radfahrer leiden seit langem an dem hohen Verkehrsaufkommen in Moselweiß, besonders zu den Stoßzeiten. Hiervor ist der Angela Keul-Göbel und Dr. Michael Groß in der Moselweißer StraßeHeiligenweg betroffen. „Die Stadt hat probeweise hier eine Verengung der Fahrbahn vorgenommen“, so BIZ-Fraktionsvorsitzende Angela Keul-Göbel. „Wir wollen zeitnah die Bürger zu dieser Maßnahme befragen und bieten dazu eine Bürgerversammlung an.“
Nach Meinung der BIZ-Fraktion muss neben dem Bau der Nordtangente und den Brückensanierungen auch das Tunnelbauwerk Moselweiß geplant werden. Dies ist eine mögliche Anbindung der Kurt-Schumacher-Brücke / Koblenzer Straße an die Beatusstraße. „Hierfür wurden bereits vor mehr als 20 Jahren Gelder in den Haushalt eingestellt“, teilen die BIZ-Ratsmitglieder Angela Keul-Göbel und Dr. Michael Groß mit. Die Baumaßnahme ist dringend notwendig, um eine vernünftige Lösung des starken Verkehrsaufkommens in diesem Bereich herbeizuführen. Auf die Anfrage der BIZ-Fraktion zu den Planungen der Stadt in diesem Bereich führte die Verwaltung aus, dass sie keine Mittelanmeldung für dieses Projekt beabsichtigt, weil das Projekt nicht unabweisbar sei.

„Die Bewohnerinnen und Bewohner von Moselweiß warten seit fast 30 Jahren auf die Verkehrsentlastung“, so die BIZ-Ratsmitglieder. Auch alle Verkehrsteilnehmer, die sich an jedem Werktag durch dieses Nadelöhr quälen, wollen diesen Zustand nicht länger ertragen. Ob die von der Verwaltung vorgenommene Maßnahme im Heiligenweg der Verkehrsvermeidung dient ist fraglich.

In einem ersten Schritt soll nach Meinung der BIZ-Fraktion versucht werden, nun das Gelände für den Anschluss an die Kurt-Schumacher-Brücke anzukaufen.
Parallel müssen die Verhandlungen zur Finanzierung mit Bund und Land in Absprache mit der Aufsichtsbehörde aufgenommen werden. „Nadelöhre wie der Heiligenweg sind problematisch für Fahrzeuge, Fahrradfahrende und Fußgänger und können deshalb keine Dauerlösung sein“, erklären die BIZ-Mitglieder abschließend. Dabei kann offen bleiben, ob eine kurzfristige Förderung des Projekts durch das Land möglich ist. Wichtig ist, dass mittelfristig geplant wird. Wenn die Stadt selbst kein Interesse daran zeigt, wird das Land auch nicht reagieren. Wir wollen erreichen, dass die Stadt hier tätig wird und den Bürgern eine realistische Planung mit vernünftigen Perspektiven für die nächsten Jahre vorgelegt wird. Dieses Nadelöhr darf kein Dauerbrenner bleiben.

Angela Keul-Göbel
Fraktionsvorsitzende BIZ-Fraktion

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