Tunnelbauwerk Moselweiß planen

BIZ fordert Aufnahme in Prioritätenliste

(v. l.) Angela Keul-Göbel und Dr. Michael Gross machen sich ein Bild vor Ort.

(v. l.) Angela Keul-Göbel und Dr. Michael Gross machen sich ein Bild vor Ort.

Moselweiß. Neben dem Bau der Nordtangente und den Brückensanierungen muss auch das Tunnelbauwerk Moselweiß geplant werden. Dies ist eine mögliche Anbindung der Kurt-Schumacher-Brücke / Koblenzer Straße an die Beatusstraße. „Hierfür wurden bereits vor mehr als 20 Jahren unter dem ehemaligen OB Willi Hörter 11 Millionen DM in den Haushalt eingestellt“, teilen die BIZ-Ratsmitglieder Angela Keul-Göbel und Dr. Michael Gross mit. Die Baumaßnahme ist dringend notwendig, um eine vernünftige Lösung des starken Verkehrsaufkommens in diesem Bereich herbeizuführen. Auf eine Weiterführung durch eine neue Verbindungsstraße zwischen der Beatusstraße und der Karthause, wie es ursprünglich geplant war, kann verzichtet werden. Morgens staut sich der Verkehr ab der Beatusstraße Richtung Koblenzer Straße, ebenso von der Zufahrt vom Moselufer Richtung Koblenzer Straße.
„Die Bewohnerinnen und Bewohner von Moselweiß warten seit fast 30 Jahren auf die Verkehrsentlastung“, so die BIZ-Ratsmitglieder. Auch alle Verkehrsteilnehmer, die sich an jedem Werktag durch dieses Nadelöhr quälen, wollen diesen Zustand nicht länger ertragen. Maßnahmen der Verkehrsvermeidung scheinen an dieser Stelle aussichtlos. „Es ist auch keine neue Maßnahme, die gegen den Eckwertebeschluss verstoßen würde“, erklärt BIZ-Fraktionsvize Dr. Michael Gross. Vielmehr sind die bisherigen Bemühungen daran gescheitert, dass das Gelände nicht angekauft werden konnte. In einem ersten Schritt soll daher versucht werden, nun das Gelände für den Anschluss an die Kurt-Schumacher-Brücke anzukaufen. Parallel müssen die Verhandlungen zur Finanzierung mit Bund und Land in Absprache mit der Aufsichtsbehörde aufgenommen werden. „Nadelöhre wie der Heiligenweg sind problematisch für Fahrzeuge, Fahrradfahrende und Fußgänger und können deshalb keine Dauerlösung sein“, erklären die BIZ-Mitglieder abschließend.

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