Schülervertretung des Görres-Gymnasiums setzt sich für Verbesserungen ein

Seit einigen Wochen prangt am Schulhof des Görres-Gymnasiums ein Transparent der Schülervertretung: „Wir brauchen wirklich: zumutbare Raumtemperaturen, Alarmanlage für Notfälle und angemessene Toiletten“. Dieses Schild hat eine Reaktion erfahren: Mitglieder der BIZ-Fraktion informierten sich vor Ort. Eine Einladung der Schülervertretung, (Julia Gold, Marvin Wächter, Pascal Schneider, Mona Röser) und Ihrer Schulleiterin Gudrun Paul, gab der BIZ -Fraktion die Gelegenheit sich zu informieren.

Das von Julia Gold hauptsächlich angesprochene Problem ist die Temperatur im Winter in den naturwissenschaftlichen Räumen: „Wir sitzen bei 16 Grad in dicken Winterjacken mit kalten Fingern und schreiben unsere Abi-Vorklausuren“!

„Wir werden uns mit einer Anfrage an die Verwaltung wenden und um eine schnelle Abhilfe bemühen“, sicherte BIZ-Fraktionsvorsitzende Angela Keul-Göbel zu. Wenn die vorhandene Heizung nicht ausreicht muss eine Möglichkeit gefunden werden die Räume zusätzlich zu beheizen, bis z.B. eine Wärmedämmung Abhilfe schafft.

Auch die Situation in den Damentoiletten ist dramatisch. Es gibt nur einen Toilettenbereich für die gesamte Schule. In diesem sind fünf von zehn Toiletten wegen Defekten geschlossen, eine wird als Abstellraum für die Putzmittel genutzt. Die verbleibenden sind kaum ausreichend, um in der Pause die Toilette benutzen zu können. So bilden sich in den Pausen lange Schlangen. Damit wird die Absicht, den Schülerinnen in den Pausen Erholung zu ermöglichen, konterkariert.

Eine eklatant schlechte Situation stellt sich auch beim Brandschutz dar. Die dafür vorgesehenen Notschalter funktionieren nicht. „Ich bin sprachlos“, so Stephan Wefelscheid, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der BIZ. Mit viel Geld wird seit Jahren der Brandschutz in den Koblenzer Schulen auf den neuesten Stand gebracht, und im Görres-Gymnasium funktionieren die Brandmelder nicht. Das Problem muss dringend gelöst werden. Deshalb hat BIZ-Fraktionsvorsitzende Angela Keul-Göbel den zuständigen Dezernenten Detlev Knopp angeschrieben und um Mitteilung gebeten, wann dieser Missstand beseitigt wird.

Eine Herzensangelegenheit hatte die Schülerinnen und Schüler noch. Sie setzen sich dafür ein die ehemalige Hausmeisterwohnung wieder nutzen dürfen. Nach dem Wechsel des Hausmeisters wird das Gebäude nicht mehr zu Wohnzwecken benötigt. Es wurde bereits umgebaut. Es war vereinbart, dass die Schule die vorhandenen Räumlichkeiten nach der Fertigstellung des Kulturbaus nutzen kann. Doch darauf warten Lehrer- und Schülerschaft bis heute.  Dringend benötigt werden ein geeigneter Sanitätsraum, Besprechungsraum und auch ein weiterer Computerraum.

Die BIZ-Fraktion mit Angela Keul-Göbel und Stephan Wefelscheid setzt sich dafür ein, dass  die nachvollziehbaren Wünsche hinsichtlich Raumtemperatur, Nutzung der Damentoiletten und Brandschutz-Notschalter erfüllt werden.

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