Stadtteilentwicklung Südallee

Mit der Südallee besitzt die Stadt Koblenz eine Allee im klassischen Stil, wie sie nur noch wenige andere deutsche Städte in ihrem Stadtbild vorweisen können: Zwischen den Baumreihen ein breiter Mittelstreifen, der nur Fußgängern vorbehalten ist, und rechts und links die beiden Seitenstraßen, eingerahmt von interessanten Gebäuden unterschiedlicher Baustile. Die Südallee verbindet die Südliche Vorstadt mit der Innenstadt. Markante Eckpunkte dieser etwa 1000 Meter langen Verbindung sind am einen Ende die St.-Josef-Kirche und am anderen Ende der Friedrich-Ebert-Ring.

Viele gut gepflegte Wohnhäuser zeugen davon, dass es sich in dieser Straße gut leben lässt. Mehrere Gymnasien, eine Fachhochschule, Arztpraxen, Kanzleien, Ämter, Niederlassungen von Verbänden und kleinere Gewerbetriebe deuten auch darauf hin, dass die Südallee für viele Koblenzer Bürger eine wichtige Adresse und Anlaufstelle ist.

Durch die Vernachlässigung dieser bedeutenden Nord-Süd-Achse von Koblenz in den vergangenen Jahren ist der Glanz der Südallee stark verblasst. Wer heute durch diese Allee geht, kann an vielen Stellen nur noch erahnen, welche Attraktivität und Anziehungskraft sie einst auf die Bürger ausgeübt haben muss. Heute hat die Südallee ihren ursprünglichen stadtbildprägenden Charakter leider verloren. Der Mittelstreifen ist auf seiner gesamten Länge in einem desolaten Zustand. Hundekot, Mülltonnen, Werbetafeln, parkende Fahrzeuge und schlecht markierte Übergänge an den Querstraßen stören das Gesamtbild und sind für die Anwohner und Passanten nicht mehr zumutbar. Viele Stellen sind insbesondere für ältere Menschen zu einer gefährlichen Stolperstrecke geworden; andere Teilstücke erweisen sich als völlig unpassierbar. Für Kinder gibt es keine Spielmöglichkeiten. Bei Dunkelheit ist die Südallee unzureichend ausgeleuchtet und vermittelt keinesfalls das Gefühl der Sicherheit. Die Allee verkommt mittlerweile zu einer reinen Querungs- und Durchgangsstraße. Das darf nicht so weiter gehen! Die BIZ hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, zusammen mit Anliegern Maßnahmen aufzuzeigen, die es ermöglichen mit geringem Kostenaufwand der Südallee wieder ihren ursprünglichen Charakter zu verleihen.

 

  • BIZ fordert den ursprünglichen Alleecharakter der Südallee wiederherzustellen!
  • BIZ fordert eine durchgängig fußgängerfreundliche Ausgestaltung des Mittelstreifens!
  • BIZ fordert eine verbesserte Ausleuchtung der Südallee!
  • BIZ fordert die Schaffung eines einheitlichen neuen Parkkonzeptes! Dies sollte unter Einbeziehung des Parkhauses Evang. Stift erfolgen.
  • BIZ fordert eine optimierte und dem Alleecharakter angepasste Stellplatzbewirtschaftung!
  • BIZ fordert eine dem Alleecharakter angepasste Einfassung/Verkleidung der Glascontainer und Altpapiertonnen!

 

BIZ fordert das sog. Guerilla-Gardening, eine moderne Form des urbanen Gärtnerns, zuzulassen! Damit dies nicht gänzlich ungeordnet verläuft, könnte man die umliegenden Schulen der Südallee (Max von Laue, Hilda und ggf. das Eichendorff Gymnasium sowie das Bischöfliche Gymnasium) animieren, koordinierte Pflanzaktionen vorzunehmen. Auf Grund der bestehenden Fahrradwege sollte dabei auch der Radfahrbeauftragte der Stadt Koblenz Peter Gorius mit einbezogen werden.

 

Die BIZ hat dazu in der letzen Wahlperiode deshalb zahlreiche Anfragen und Anträge gestellt:

http://www.koblenz.de/verwaltung_politik/buergerinfo/vo0050.php?__kvonr=10487&voselect=1242

http://www.koblenz.de/verwaltung_politik/buergerinfo/vo0050.php?__kvonr=12104&voselect=1684

http://www.koblenz.de/verwaltung_politik/buergerinfo/vo0050.php?__kvonr=12444&voselect=1686

 

Was daraus geworden ist und wie es weiter geht sehen Sie im nachfolgenden Video!