Generationsübergreifende Sozialpolitik

Schon lange ist es kein Geheimnis mehr, dass unsere Gesellschaft zusehends älter wird. Da stellt Koblenz natürlich keine Ausnahme dar. Dies stellt die Politik bundes- sowie landesweit vor neue Herausforderungen, die auch die einzelnen Kommunen zu bewältigen haben. Den „klassischen“ Senior gibt es dabei heute nicht mehr. Ein Teil der Älteren ist finanziell gut ausgestattet, gesundheitlich fit und überaus aktiv. Ohne ältere Menschen wäre so manches Ehrenamt verloren. Natürlich gibt es auch die Kehrseite der Medaille: Altersarmut, von der vor allem ältere Frauen betroffen sind, ist in aller Munde. Daher müssen politische Lösungen gefunden werden, um die Bedürfnisse älterer Menschen angemessen zu berücksichtigen.

 

BIZ fordert weitere generationsübergreifende Wohnprojekte!

Dem Wandel der Gesellschaft muss Rechnung getragen werden. Dies gilt insbesondere für den Sektor „geeigneter Wohnraum“. Ältere Menschen wollen oder müssen sich oft räumlich verkleinern, entweder weil der Partner verstorben oder die Miete einfach zu hoch ist. Für diese Menschen muss entsprechender barrierefreier Wohnraum geschaffen werden. Die Miete und Größe der Wohnungen müssen dabei in beiden Fällen moderat sein. Das erste Projekt in der Boelckestraße im Koblenzer Stadtteil Rauental reicht bei weitem nicht aus, um den Bedarf zu decken. Deshalb setzt sich die BIZ weiter für generationsübergreifende Wohnprojekte ein.

 

BIZ fordert ein Koblenz ohne Barrieren!

Bisher hat sich viel in Koblenz getan, was den barrierefreien Ausbau von Straßen, Wohnungen, öffentlichen Einrichtungen etc. angeht und das ist auch gut so. Doch viel ist eben nicht genug. Die BIZ fordert deshalb eine schnelle Umrüstung aller Bushaltestellen auf Barrierefreiheit. Denn gerade ältere Menschen sind auf den ÖPNV angewiesen. Auch müssen so langsam alle Busse aus dem Linienverkehr verschwinden, die für diesen eben nicht geeignet sind. Besonders die RMV setzt bei bestimmten Routen noch alte Reisebusse ein, die weder barrierefrei noch ÖPNV tauglich sind. Möchte da jemand mit einem Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen mit, hat er das Nachsehen. Das darf nicht sein! Die BIZ wird sich deshalb für ein Koblenz ohne Barrieren stark machen.