BIZ fordert die Beseitigung von Angsträumen – nicht nur im Zentrum!

Halbjährlich tagt im Rathaus die Initiative Sicherheit, bei der Mitglieder der Polizei und des Ordnungsamtes im Rahmen der Veranstaltung Auskunft über die Kriminalitäts- und Sicherheitslage in Koblenz geben. Daneben wird regelmäßig aus den einzelnen Projektgruppen der Initiative Sicherheit berichtet. Eine Projektgruppe der Initiative Sicherheit in unserer Stadt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch unterschiedliche Maßnahmen Angsträume zu beseitigen. Angsträume – so nennt man Örtlichkeiten, die von Passanten auf Grund mangelnden Sicherheitsgefühls gemieden werden. Furcht vor Kriminalität und den damit verbundenen Übergriffen veranlassen so manchen, bestimmte Örtlichkeiten zu umgehen und zu meiden. Meist werden Probleme durch bessere Beleuchtung in den Abendstunden gelöst. So wurden bereits an vielen, angstbesetzten Stellen in der Stadt Straßenlaternen ergänzt oder bei starker Verschmutzung gereinigt.

In der vergangenen Wahlperiode hat die BIZ das Ordnungsamt auf einen weiteren Angstraum innerhalb der Stadt Koblenz aufmerksam gemacht und angeregt, diesen optisch aufzuwerten: die Unterführung an der Pfaffendorfer Brücke nahe der Rhein-Mosel-Halle. Die dunkle, schlecht beleuchtete Unterführung verursacht ein mulmiges Gefühl und der Boden der Unterführung war seit dem Wegfall der Begrünung bei Regenfällen mit Schlamm verdreckt. Auf Anregung der BIZ wurde zwischenzeitlich die alte Bewässerungsanlage demontiert und eine Beleuchtung installiert. Um bei Regenfällen die intensive Verschmutzung des Bodens zu verhindern, hat man nun rundherum um den Erdwall einen Graben ausgehoben, so dass bei Regen der Schlamm aufgefangen wird und den Gehweg nicht mehr erreicht. Hier zeigte sich, dass man mit der Verwaltungsebene gut, unbürokratisch und schnell zusammenarbeiten konnte. Die gefundene Lösung ist zwar optisch nicht die Schönste, aber dennoch kostengünstig und zielführend.

Leider gibt es noch einige Angsträume in Koblenz, die dringend abgestellt werden müssen. Insbesondere in den Stadtteilen von Koblenz, die nicht von den Investitionen der Bundesgartenschau 2011 profitiere konnten, besteht Handlungsbedarf. Hier sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Wenn Sie einen Ort kennen, wo Sie ein ungutes und unsicheres Gefühl haben, wenn Sie dort lang gehen, dann schicken Sie uns eine e-mail an biz-koblenz@gmx.de. Wir werden Ihre Anregung aufnehmen und entsprechend bearbeiten.