14. Dr. Elmar Schlich

Kandidatensteckbrief

Prof. Dr. Elmar Schlich

Prof. Dr. Elmar Schlich

Listenplatz 14

Name: Dr. Schlich
Vorname: Elmar
Geboren 1951 in Bonn
Wohnhaft seit 2004 in Koblenz, seit 2006
im Stadtteil Ehrenbreitstein
Beruf: Diplomingenieur
Tätigkeit: Universitätsprofessor

 

Schulbildung und beruflicher Werdegang

1969

Abitur  am Collegium Josephinum in Bonn

1969 – 1974

Studium des Maschinenbaus, Fachrichtung Verfahrenstechnik an der Rhei­nisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen, Abschluss: Diplomingenieur

1974 – 1976

Stipendiat der Graduiertenförderung und Doktorand im Lehrgebiet Ener­gie- und Stofftransport der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hoch­schule (RWTH) Aachen

1977

Promotion zum Doktor der Ingenieurwissenschaften (Dr.-Ing)

1977 – 1983

Industrietätigkeit

1983 – 1993

Professor für Gerätetechnik an der Fachhochschule des Landes Rheinland-Pfalz, Abt. Trier

1993 – 2014

Universitätsprofessor für Prozesstechnik in Lebensmittel- und Dienstleis­tungsbetrieben an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Näheres zu meiner Person, meinen beruflichen Schwerpunkten und Ver­öffentlichungen findet jede Suchmaschine über <“elmar schlich“>.

Sonstiges

seit 2009

Mitglied der BIZ Bürgerinitiative Zukunft FÜR Koblenz

seit 2009

Vertreter der BIZ im Werkausschuss Koblenzer Servicebetrieb (Eigenbetrieb 70)

seit 2009

Mitglied des Vereinsvorstands der BIZ, zunächst als Schriftführer, aktuell als stellvertretender Vorsitzender

2012

Vortrag zum Thema „Energiemanagement in öffentlichen Einrichtungen“ vor der Haushaltsstrukturkommission Koblenz (klicken Sie bitte hier für den Download des Vortrages)

Warum kandidiere ich für die BIZ?

Aus meiner Sicht reicht es nicht, sich über angeblich so unfähige Politiker/-innen aufzuregen, ohne selbst etwas zu tun. Einer meiner Lieblingssätze lautet: „Jede/r sollte das zur Gesellschaft beitragen, was er/sie am besten kann!“

Ich befasse mich beruflich seit 1974 – also nun seit 40 Jahren – mit Energie- und Stoffbilanzen. Von 1991 bis 1994 war ich ehrenamtliches Mitglied des Vorstands beim Öko-Institut e.V., davon zwei Jahre als Vorstandssprecher. Die Studien zum Thema „Grenzen des Wachstums“[1] haben mich beein­flusst und zu eigenen langjährigen Forschungen angeregt. Auf dieser Basis konnte ich vor der Haus­haltsstrukturkommission der Stadt gut begründet vortragen, dass die Stadt erhebliche Ausgaben einsparen und so einen nennenswerten Beitrag zur Haushaltssanierung erbringen könnte, wenn alle städtischen Gebäude (Amtsgebäude, Rathaus, Schulen, Schwimmbäder, Dienstwohnungen, Eigen­betriebe), die städtischen Fahrzeuge und die gesamten Beleuchtungseinrichtungen einem zeitgemä­ßen Energiemanagement unterzogen würden. Ansätze dazu sind inzwischen zu erkennen. Dafür bin ich dankbar, aber: Die gut sichtbaren Zeichen der 1990-er Jahre in Richtung „Weniger Protz wäre heute mehr Lebensqualität“ hätte der Stadtrat schon damals erkennen können und müssen.

Mehr Lebensqualität in der Stadt und vor allem in den Stadtteilen, wo die meisten Koblenzer leben, können erreicht werden durch:

  • weitere Verbesserungen im Nahverkehr, höhere Taktung der Busse, bessere Verknüpfung mit der Bahn, weitere Ausweisung von Park&Ride-Plätzen (auch bitte rechtsrheinisch);
  • zusätzliche Einrichtung von deutlich abgegrenzten Fahrradstraßen, z.B. in der Südallee;
  • weitere Verkehrsberuhigung in Wohngebieten und Stadtteilen – auch durch zusätzliche Tempo 30-Zonen und rechts vor links-Kreuzungen;
  • Förderung der Nahversorgung der Wohngebiete und Stadtteile, z. B. durch Kita, Schulen, Ein­kaufsmöglichkeiten, Post, Banken, Ärzte
  • Investitionen zur Energieeffizienz städtischer Einrichtungen: Alles, was sich in spätestens fünf Jahren amortisiert hat, muss und kann sofort gemacht werden.

Der in den vergangenen Jahren zu beobachtende Koblenzer Zentralismus – innen hui und außen na ja geht so – muss endlich ein Ende haben. Vor diesem Hintergrund habe ich mich in der BIZ intensiv um unser Grundsatzprogramm „10 Punkte für Koblenz“ gekümmert. Bitte lesen Sie selbst (Klicken sie bitte hier): Bei jedem der 10 Punkte finden Sie zahlreiche Aspekte, für die ich innerhalb der BIZ und im Fall einer Wahl für Sie als Wähler/-in ein­trete. Auch wenn andere Parteien und Gruppen behaupten, die BIZ wäre nur gegen alles: überzeugen Sie sich selbst und lesen Sie unser Grundsatzprogramm.

Vor diesem Hintergrund bitte ich um Ihre Stimme bei der Kommunalwahl!

Mit besten Grüßen

 

gez.: Prof. Dr.-Ing. Elmar Schlich



[1] Meadows et al.: Grenzen des Wachstums. Hrsg.: Club of Rome (1974)