Breitband-Infrastuktur wird verbessert

 Alle Stadtteile gehen gleichzeitig ans Netz

 Die Stadtteile warten seit langem auf die Verbesserung der Breitband-Versorgung. In vielen Stadtteilen ist die Arbeit im Internet insbesondere abends und an den Wochenenden zeitraubend. Die Arbeiten in der Innenstadt und angrenzenden Bereichen schreiten zügig voran. Nun sollen die Stadtteile folgen (außer Lay und Stolzenfels). „Die Planungen des Investors, in welchem Stadtteil mit dem FTTC-Ausbau begonnen werden soll, liegen der Stadt noch nicht vor.“ Diese Auskunft erhielt die BIZ-Fraktion auf ihre Anfrage im Wirtschaftsförderungsausschuss. „Nach der derzeitigen Planung wird es einen Termin für die Gesamtinbetriebnahme des FTTC-Netzes geben“, teilt die BIZ-Fraktionsvorsitzende Angela Keul-Göbel mit. Deshalb ist es egal, in welchem Stadtteil mit den Arbeiten begonnen wird.

 Die Prioritätenliste des Investors steht frühestens im Februar 2015 fest. Die Feinplanung ist unter anderem davon abhängig, welche der Baufirmen den Zuschlag für die einzelnen Bereiche erhalten. Ein weiterer Punkt ist die Standortsicherheit der einzelnen Multifunktionsgehäuse, also der grauen Kästen im Bereich der Gehwege. Es wird insgesamt fünf Anschlussbereiche geben.

 Der kommunale Servicebetrieb der Stadt plant, für die Wiederherstellung der Gehwege im Zuge des FTTC-Projektes wieder, wie in 2014, etwa eine Million Euro im Haushalt einzustellen. Die tatsächlichen Kosten können nur geschätzt werden da nicht bekannt ist, wie viele und welche Gehwege geöffnet werden müssen.

 Durch den Eigenausbau des Investors entstehen der Stadt Koblenz keine Kosten für die Verbesserung der Breitbandinfrastruktur. „Insgesamt eine gute Lösung für Koblenz. Zukunft für Koblenz ist nur möglich mit einer guten Internetversorgung, auch in den Stadtteilen“, so die BIZ Fraktion abschließend.

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