Ausstattung der städtischen Liegenschaften mit Photovoltaik

In der Ratssitzung vom 10.11.2016 wurde der Antrag der BIZ-Fraktion zu „Ausstattung der städtischen Liegenschaften mit Photovoltaik“ behandelt.

Die BIZ-Fraktion fragt:

1. Wurde die bezeichnete Stelle besetzt?

2. Wann wurde mit der umfangreichen Prüfung begonnen?

3. Wie viele Liegenschaften wurden inzwischen geprüft?

4. Soll in 2018 mit einer Liegenschaft begonnen werden?

5. Mit welchen Kosten rechnet die Verwaltung?

6. Wurden hierfür Mittel im Haushalt 2018 eingeplant? Wenn ja: In welcher Höhe?

Antwort der Verwaltung zu den Fragen 1 bis 6:

Die Stabsstelle beim Zentralen Gebäudemanagement, welche u. a. die Thematik Energiemanagement bearbeitet, konnte zum 01.10.2017 besetzt werden. Bedingt durch die anhaltende angespannte Arbeitsmarktlage konnte das Stellenbesetzungsverfahren erst vor kurzem abgeschlossen werden. Insbesondere gestaltete sich die Suche nach geeigneten und qualifizierten Kandidaten als schwierig.

Unabhängig von der Besetzung der Stabsstelle erfolgt derzeit im Zuge des Neubaus der Sporthalle Asterstein die Prüfung, inwieweit hier Photovoltaik zum Einsatz kommen könnte. Auch werden bei der Umsetzung der Kita-Neubauprojekte diese Überlegungen mit einbezogen. Nach Abschluss der Prüfungen und Untersuchungen wird das Ergebnis den Gremien zur Beratung vorgelegt.

In diesem Kontext erfolgte im Frühjahr 2017 ein Förderantrag zur Maßnahme „Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen – Klimaschutzteilkonzept“ beim Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Berlin. Das zu entwickelnde Konzept soll die Errichtung eines Energiecontrollings für 87 Gebäude, die sich im Eigentum der Stadt Koblenz befinden beinhalten. Für 72 dieser Gebäude wird zudem die Erstellung eines Gebäudesanierungsplans beantragt. Langfristig soll das Energiemanagement auf den gesamten Gebäudebestand ausgeweitet werden. Aktuell umfass der Bestand 149 Gebäude. Die Erkenntnisse aus dem Controlling und dem Sanierungsfahrplänen sollen dazu beitragen die vorhandenen Ressourcen für die Sanierung des kommunalen Gebäudebestandes mit größtmöglichen Nutzen für die Steigerung der Energieeffizienz und die Emissionsreduktion einsetzten zu können. Zur Erstellung dieser Konzeption ist allerdings die Unterstützung von Externen notwendig, sodass hierzu der zuvor genannte Förderantrag gestellt wurde. Nach derzeitiger Sachlage wird mit einem Förderbescheid noch in diesem Jahr gerechnet.

 

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