Anfrage der BIZ-Ratsfraktion: Situation christliche Flüchtlinge

EU-Richtlinie 2013/33/EU vom 26. Juni 2013 nennt Normen für die Aufnahme von Personen, die internationalen Schutz beantragen. Als besonders Gefährdete nennt sie zum Beispiel Minderjährige, Behinderte, Schwangere und auch Personen, die schwere Formen psychischer und physischer Gewalt erlitten haben. Viele Christen haben in ihren Heimatländern ähnliches erlebt. Die Medien berichten von Übergriffen auf christliche Flüchtlinge in Unterkünften durch muslimische Flüchtlinge. Die Organisation Open Doors nennt 231 Vorfälle in Deutschland. Die Flüchtlinge sprechen von Diskriminierung, Körperverletzung, Sexuelle Übergriffen,Todesdrohungen. Muslimisches Sicherheitspersonal sei oft nicht neutral.Antwort:

  1. Sind derartige Vorkommnisse auch aus Koblenz bekannt?

Dem Amt für Jugend, Familie, Senioren und Soziales sind keine Vorkommnisse bekannt.

  1. Was passiert, wenn sich Flüchtlinge wegen Diskriminierung in der Flüchtlingsunterkunft beschweren?

Den Beschwerden wird unverzüglich nachgegangen und es erfolgen dann geeignete Reaktionen.

  1. Wieviel muslimisches Sicherheitspersonal ist in Koblenz eingesetzt?

Dazu kann keine Aussage seitens des Amtes für Jugend, Familie, Senioren und Soziales getroffen werden, da keine Statistik zu diesem Thema geführt wird.

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