Anfrage der BIZ-Ratsfraktion: Fairer Handel

Die Idee des fairen Handels setzt sich weiter durch. Mehr als 300 Kommunen nehmen inzwischen daran teil. In Rheinland-Pfalz auch die Städte Mainz und Trier. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Teil der Idee des Fairen Handels ist auch die Beschaffung der Waren, die nach den ILO-Kernarbeitsnormen produziert wurden.

  1. Wie weit beteiligt sich die Stadt Koblenz an diesem Modell?
  2. Wenn ja, in welcher Form?

Antwort:

Die Stadt Koblenz nimmt am „Pilotprojekt Kommunen“ des Landes Rheinland – Pfalz teil. Die vom Land ausgeschriebenen Rahmenverträge werden nach und nach für die teilnehmenden Kommunen geöffnet. Ziel ist es, durch die Bündelung der Mengen, bei künftigen Ausschreibungen günstigere Preise zu erzielen. Aktuell werden schon Büromöbel und Bürobedarf über diese Option beschafft. Dies bedeutet, dass die den Rahmenverträgen zu Grunde liegenden Sortimente nicht durch die Stadt Koblenz, sondern durch das Land Rheinland – Pfalz festgelegt wurden. Bei den Ausschreibungen des Landes sind die ILO – Kernarbeitsnormen verpflichtender Bestandteil.

Die Stadt Koblenz beteiligt sich auf diese Weise mittelbar an diesem Modell.

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